Meinungsaustausch zum Tag der Arbeit und Europa der SPD Senioren

Veröffentlicht am 04.05.2019 in Allgemein

Wieder einmal stand der Besuch der SPD Senioren von Frontenhausen zum Tag der Arbeit am 1. Mai in der Stadthalle Dingolfing auf dem Programm.

Darüber hinaus kam es zu einem Meinungsaustausch über den Stellenwert zum „Tag der Arbeit“ und „Ein soziales Europa der Zukunft“. Seit der Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeichnet sich der Bundesvorstand für die Maifeiern, Maiaufrufe und die zentralen Maiparolen verantwortlich, welche sich auf die aktuelle Situation in der Arbeitswelt bezieht. Eine ständige nationale Forderung ist die gerechte Entlohnung sowie die soziale Absicherung. Bei der fortschreitenden Digitalisierung in der Industrie und Wirtschaft gilt es für die Arbeitnehmervertreter zusammen mit den Gewerkschaften sich neu zu positionieren um den Bestand der Forderungen aufrecht zu erhalten, so Hartmut Manske Bezirksvorsitzender der SPD Senioren, bei diesem Meinungsaustausch. Mindestlöhne gegen Armut und eine solide soziale Grundsicherung in Deutschland und in den EU-Staaten sind die Grundpfeiler zum Erhalt des Friedens. Eine weitere Aufgabe der EU-Mitgliedsstaaten wäre es, mittel- bis langfristig das Schutzniveau ihrer Arbeitslosen, Renten- und Krankenversicherungssysteme angleichen, so die Forderung der SPD Senioren. Auch die Rechte bei der Gleichbehandlung von Frau und Mann über den Wert von Arbeitsleistung sollte sich im EU-Gesetz wiederfinden. Mit einem europäischen Masterplan Inklusion verbessern wir die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Hier geht es um ein einheitliches Europäisches Behindertenrecht im Einklang mit der UN-Behindertenrechts-konvention. Das Ziel sollte sein, ein Ausgleich der Chancen ebenso wie der Belastungen auf der Grundlage eines tieferen Verständnisses von Gerechtigkeit zwischen Generationen über unsere nationalen Grenzen hinaus zu erreichen, so die einhellige Meinung der Anwesenden.


 

Bildbeschreibung:

v.l. Musa Kirbas, Anna Schardt, Maria und Hartmut Manske

 

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