Sozialkaufhaus "WahrenWert" trägt viel zum Umweltschutz bei.

Veröffentlicht am 06.01.2018 in Allgemein

SPD Senioren informierten sich über diese soziale Einrichtung

 

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Am vergangenen Dienstag besuchten die Arbeitsgemeinschaft der SPD 60plus das Kaufhaus wahrenWert in Landau. Begrüßen konnte Bezirksvorsitzender der SPD Senioren Hartmut Manske unter anderem den Kreisvorsitzenden und Mitglied des Bezirksvorstandes der SPD Senioren Horst Juhr aus Eggenfelden sowie Franz Wagner Träger der Georg von Medaille aus Niederviehbach
Geschäftsleiter Herr Thomas Till und Sozialpädagoge Andreas Burkop zuständig für den Standort Landau a. d. Isar erläuterten das Konzept dieser sozialen Einrichtung mit den einzelnen Abteilungen. Der hauptsächliche Hintergrund zu diesem Kaufhaus besteht darin, Haushaltswaren jeglicher Art zum wirklich wahren Wert an die Menschen abzugeben. Mit einem simplen Konzept hat die Quin- Akademie Landau es sich zur Aufgabe gemacht Menschen nach einer effektiven und dauerhaften Wiedereingliederung für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen wird ihnen über den quin.neustart vermittelt. So besteht neben einer hauseigenen Möbel- und Elektrowerkstatt und viele Ausbildungsbereiche mehr in denen Ihnen unter fachlicher Anleitung umfangreiche Kenntnisse vermittelt werden, so der Geschäftsleiter Thomas Till. Bei der Regrestrierung von Arbeitssuchenden in Landau und Umgebung ist die Arbeitsagentur sehr darauf bedacht vor allem diese und andere Sozialhilfeempfänger zu unterstützen. Bürger können alte, nicht mehr benötigte Gegenstände wie z.B. Möbel, Elektrogeräte, Geschirr, sowie Kleidungsstücke zum KwW bringen oder abholen lassen. Die einzige Voraussetzung ist, dass alles gespendet werden muss. Egal ist auch, ob die Sachen funktionstüchtig sind oder nicht. Dieses Kaufhaus wahrenWert nimmt so gut wie alles an. So werden die angelieferten Sachen, teilweise sind auch echte Schätze dabei, restauriert und gereinigt. Zu Billig-Preisen können dann die Kunden diese Waren dann erwerben. Unter der Leitung von Geschäftsleiter Thomas Till und Sozialpädagoge Andreas Burkop 16 sogenannte Arbeitsgelegenheits Mitarbeiter (1,50 Euro-Jobber) Beschäftigte für den reibungslosen Ablauf in diesen Kaufhaus. Die Agh-Arbeiter sind für maximal ein halbes Jahr beschäftigt. Danach sollten sie fit für einen sozialversicherungspflichtigen Beruf sein. Ziel des Kaufhauses ist es, vielen Langzeitarbeitslosen einen Weg in das geregelte Arbeitsverhältnis zu ebnen und ihnen im Anschluss an ihren Job zu einer Festanstellung zu verhelfen, so Geschäftsleiter Till. Die Tagesstruktur von Langzeitarbeitslosen sei nicht mehr gegeben. Die Beschäftigung im Kaufhaus bringt einen Sinn ins Leben zurück. So können die Agh-Angestellten in vielen Bereichen wie unter anderem Gastronomie, Tischlerei und Verkauf ihre Qualifizierungen erwerben. Bezugnehmend auf die Umwelt vermeidet dieses Kaufhaus durch ein Konzept der Weiterverwendung jährlich einige Tonnen an Wohlstandsmüll. Somit hat dieses gemeinnützige Projekt einen besonderen Stellenwert, zu dem jeder etwas beitragen kann. Ein Beitrag von höchster Anerkennung, was den Schutz unserer Umwelt anbelangt, so der Bezirksvorsitzende der Senioren Hartmut Manske. Zum Ende dieses Besuches bedankte er sich im Namen aller anwesenden SPD Senioren beim Geschäftsleiter Thomas Till für die aufschlussreichen Informationen zu diesem Kaufhaus.

In der anschließenden Vorstandssitzung im Gasthof Reitinger machten der SPD Senioren einen vorzeitigen Jahresrückblick bei denen einige Veranstaltungen zu sozialen Themen behandelt wurden.

Im 1. Quartal ging es darum über soziale Inhalte wie Gesundheit, Rente und Pflege zu diskutieren unter Hinzuziehung von Referenten aus dem Land- und Bundestag, sowie Fachkompetente Persönlichkeiten aus dem staatlichen Sozial- und Rentenversicherung. Bei der traditionellen Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch waren viele 60plus Mitglieder aus unserem Unterbezirk vertreten.

Kanzlerkandidat Martin Schulz und der österreichische Bundeskanzler Christian Kern waren die Hauptredner. Zum Thema: „Die Geschichte der Agenda 2010“ hielt Rudi Werner DGB Vorstandsmitglied Dingolfing – Landau eine Referat. Bei dieser Reform ging es um gravierende Einschnitte bei der Rente, Leiharbeit, Arbeitslosengeld, Gesundheit und weitere soziale Einschnitte. Zwar wurden einige Korrekturen in der vergangenen Großen Koalition vorgenommen. Was bleibt, ist das Gefühl von sozialer Ungerechtigkeit in einem so reichen Land wie Deutschland.

Die zweite Jahreshälfte beinhaltete den Umwelt- und Verbraucherschutz in der Landwirtschaft. Rita Hagl-Kehl MdB bemerkte hierbei „Gesunde, nahrhafte Lebensmittel, sauberes Trinkwasser zu bezahlbaren Preisen, eine geschützte Umwelt und trotzdem eine leistungsfähige Landwirtschaft beinhalten die Lebensgrundlagen unserer Zivilisation. Das Fazit in der anschließenden Diskussion war, die Ziele gesetzlicher Vorgaben müssen darin bestehen, ein Optimum an Umwelt- und Tierschutz mit der Produktion gesunder und wertvoller Lebensmittel für die Verbraucher zu erreichen.


Im Hinblick auf die Wahlen, Florian Pronold MdB referierte zu Themenschwerpunkten für die Bundestagswahlen, Bildung, Arbeit, Rente, Gesundheit und Pflege, Steuern u. Finanzen. Die Bildung von der Kita bis zur Uni, soll nach Plan der SPD nichts kosten. Mehr Gerechtigkeit und Respekt vor der Lebensleistung aller Menschen stärken unsere Demokratie und die Einheit in unserem Land“, so Florian Pronold MdB abschließend. In der Anschließenden Diskussion waren sich die Anwesenden darüber einig, dass die sozialen Themen weiterhin ein Aushängeschild der SPD sei.

“Was ändert sich mit dem neugewählten Landesvorstandes der Bayern SPD und welche politischen und parteiinternen Ziele stehen im Vordergrund der Arbeit für die kommenden zwei Jahre” Hierzu hielt Marion Winter Vorstandsmitglied der Bayern SPD ein Referat. Dr. Bernd Vilsmeier SPD Bezirksvorstandsmitglied und Kreisvorsitzender Dingolfing-Landau resümiert die Bundestagswahl 2017. Die großen Parteien haben sich inhaltlich und ideologisch so stark angenähert, dass es für parteilose Wähler kaum erkennbar war, welche Partei für die vielfältigen sozialen Themen steht“. „Das Sozialprogramm der SPD wurde für den Wähler „PLAKATIV“ nicht genug dargestellt.“
Auch in der anschließenden Diskussion waren sich die SPD Senioren 60plus aus den Landkreisen Dingolfing-Landau / Rottal Inn einig, das ein neuer Anfang nur gelingen kann, wenn gemachte Fehler vor der Wahl analysiert und aufgearbeitet werden, so Bezirksvorsitzender der AG 60plus Hartmut Manske.

Auf Grund der aktuellen Regierungsbildung diskutierten die SPD Senioren ausführlich über das“ Für und Wider“ einer großen Koalition. Einig waren sich die SPD Senioren mehrheitlich darüber, sollte es zu den Koalitionsverhandlungen kommen, sollten zentrale Themen wie Bildung, Arbeit, Leiharbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse Rente, Bürgerversicherung, Pflege, Steuern und Umwelt Gegenstand dieser Verhandlungen sein. Das Wohl aller Bürger sollte bei den Verhandlungen immer in den Vordergrund stehen.

 

Bildbeschreibung: SPD Senioren von Dingolfing Landau und Rottal mit besuchten mit ihrem Bezirksvorsitzenden Hartmut Manske beim Besuch im Kaufhaus „WahrenWert“.

 

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