Diskussion der Generationen zur neuerlichen Regierungsbildung

Veröffentlicht am 02.04.2018 in Allgemein

SPD Senioren und Jusos Rottal- Inn und Dingolfing-Landau im Dialog

Bezirksvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in Niederbayern Hartmut Manske, hatte für Dienstagnachmittag zu einer Vorstandssitzung in der Brauereigaststätte Büchner eingeladen. An dieser Diskussion über die Regierungsbildung zur Großen Koalition nahmen Dominic Mauersberger von den Jusos Dingolfing Landau und Valentin Kuby von den Jusos Rottal-Inn teil. Ein besonderer Gruß unter anderem Franz Wagner den Träger der Georg von Vollmar Medaille. Doch bevor es so weit war, gab der Vorsitzende Hartmut Manske ein Statement ab in dem er die Jungsozialisten mit besonderer Freude begrüßte. „Das Interesse der jungen Leute zur allgemeinen politischen Lage in den letzten Monaten hat sich zum Positiven verändert. Nicht zuletzt sind viele junge Leute in die SPD eingetreten um die Politik dieser Partei mitzugestalten." Ihre Forderungen im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung zur Gründung einer gesicherten Existenz ist mehr als gerechtfertigt. Die Versäumnisse der Bildungspolitik der vergangenen Jahre dürfen den jungen Leuten später nicht zur Last gelegt werden. „Es ist das Privileg der SPD, das man hier sei­ne eigene Meinung haben darf, so Hartmut Manske." Dem stimmten beide Juso Vertreter sofort zu: „Wir können stolz sein auf die Partei, dass wir alle mitre­den dürfen." Schließlich würden im Gegensatz zu anderen Parteien nur ganz wenige Spitzenpo­litiker entscheiden, wohin der po­litische Weg führt, so Dominic Mauersberger. Leider wird die Präsenz unserer Partei in der Gesellschaft, trotz der sozialdemokratischen Handschrift als Mitläufer in der großen Koalition wahrgenommen. Zur Erneuerung der sozialpolitischen Ziele gilt es, wieder die Belange der Bürger, wie Gesundheit, Pflege, Arbeit und Rente verstärkt in den Fokus zusetzen. Ergänzend bemerkte Valentin Kuby von den Jusos in Rottal Inn, ein großes Problem in unserer Gesellschaft beinhaltet die Umverteilung des Kapitals. Einige wenige in unserem Land verfügen über das Meiste. In keinem Land Europas ist der Reichtum so ungleich verteilt wie in Deutschland. Eine neue Untersuchung zeigt: Allein das reichste Prozent besitzt ein Drittel des gesamten Privatvermögens. In Spanien oder Frankreich ist der Wohlstand gleichmäßiger verteilt. Auch hier gilt es die Gerechtigkeit von steuerlichen Voraussetzungen zu schaffen. Ein weiter so des Regierens wie in der vergangenen Legislaturperiode würde den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in Frage stellen, so der Jungsozialist Valentin Kuby. Wie wichtig die Teilhabe der der jungen Leute am politischen Geschehen ist, hängt auch davon ab, welches Vertrauen man zur jüngeren Generation hat.

Die heutige Diskussion hat uns verdeutlicht, dass es kein Genrationsproblem ist, sondern vielmehr ein Verteilungsproblem zwischen Arm und Reich, so Franz Wagner. Zu Abschluss

dieser Sitzung waren beide Jungsozialisten der Meinung, dass diese Art von Diskussionen regelmäßig Generationen durchgeführt werden sollte.

 

Bildbeschreibung:
Valentin Kuby stellv. Jusos Vorsitzender Rottal-Inn, Hartmut Manske Bezirksvorsitzenden der SPD Senioren Niederbayern und Dominic Mausberger Jusos Dingolfing Landau.

 

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