Ein besonderer Politischer Aschermittwoch

Veröffentlicht am 20.03.2017 in Bundespolitik

Soziale Gerechtigkeit stand im Vordergrund

Im vollbesetzten Festzelt in Vilshofen erlebten 5000 Gäste, unter ihnen eine Abordnung der SPD Frontenhausen, einen politischen Aschermittwoch der Superlative. Grund dafür war der Auftritt des Hauptredners Martin Schulz, Kanzlerkandidat bei den kommenden Bundestagswahlen im September. Vorredner dieser Veranstaltung waren der österreichische Bundeskanzler Christian Kern von der SPÖ und Florian Pronold parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. In einer überzeugenden Rede übermittelte Martin Schulz den vielen Besuchern, seine Vorstellungen zur erweiterten Korrektur im sozialpolitischen Bereich in Deutschland, welche die Besucher mit lang anhaltenden Beifallsbekundungen zollten. Wie es beim Politischen Aschermittwoch der Brauch ist, sprach Martin Schulz das Verhältnis zwischen der CDU und CSU an. Beim Thema Einwanderung stellte er die unterschiedlichen Sichtweisen dar. Die Zusammenarbeit von CDU und CSU ironisierte er als Zwangsehe. „Die reden nicht miteinander, sondern übereinander", sagte Schulz bei der Aschermittwochsveranstaltung seiner Partei im niederbayerischen Vilshofen. Im weiteren Verlauf seiner Rede warb er für die Europäische Union: „Die Sozialdemokraten seien schon immer ein Bollwerk gegen Ausgrenzung, Abschottung und Ultra-Nationalismus gewesen, darauf sei man stolz“. „Denn wir wissen: Wenn Europa stark ist, sind wir auch in den Ländern und Regionen stark." Schulz verteidigte auch seine Überlegungen zur Reform der Agenda 2010. Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stehe nicht auf dem Spiel, wenn ein Betroffener ein Jahr länger Arbeitslosengeld erhalte und in dieser Zeit weiterqualifiziert werde. Schulz hatte angekündigt, Fehler bei der Agenda 2010 korrigieren zu wollen. So will er unter anderem die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I für Ältere verlängern. Des Weiteren eine kostenfreie Bildung für alle und die Lohngerechtigkeit zwischen Männer und Frauen endlich herstellen um Planungssicherheit für Familien zu verbessern. Eine auskömmliche Rente im Alter und eine bezahlbare Gesundheits- und Pflegeversorgung sollte als Standard für die Lebensleistung gesichert sein. Hier verwies auf den Artikel 1 des Grundgesetzes (die Würde des Menschen ist unantastbar). Zum Abschluss seiner Rede bekräftigte Martin Schulz seine Ambitionen auf das Kanzleramt im September. Im Hinblick auf die soziale Zukunft von Gerechtigkeit in unserem Land können wir wieder Hoffnung schöpfen, so die Meinung der Abordnung der SPD aus Frontenhausen.

 

Bildbeschreibung: Mitte v. l. Maria Manske Vorsitzende der AsF Dingolfing Landau,
Hartmut Manske Bezirksvorsitzender der SPD Senioren
und Musa Kirbas Integrationsbeauftragter der

Marktgemeinde Frontenhausen   

 

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