Ein politischer Aschermittwoch der Besinnung

Veröffentlicht am 23.02.2018 in Bundespolitik

Im gutbesetzten Festzelt in Vilshofen erlebten 2500 Gäste, unter ihnen eine Abordnung der SPD Frontenhausen, einen politischen Aschermittwoch der Besinnung, bei dem die Häme gegenüber anderen Parteien sehr verhalten war. Hauptredner Olaf Scholz kommissarischer SPD Parteivorsitzender und Erster Bürgermeister von Hamburg sowie Natascha Kohnen SPD Landesvorsitzende legten die Schwerpunkte ihrer Reden auf die Inhalte des Koalitionsvertrages. Denn immerhin waren sie am Ergebnis dieser Vertragsverhandlungen beteiligt. Trotz der angespannten Stimmungslage innerhalb der SPD, welche durch die durch die SPD-Führung ausgelöst wurden, war man sichtlich bemüht die emotionsgeladenen Ereignisse der vergangen Tage bei diesem politischen Aschermittwoch zu relativieren.

Abordnung der SPD Frontenhausen
v.l. Hartmut Manske, Maria Manske
und Musa Kirbas beim politischen Aschermittwoch.


Das Poltern überließ Scholz anderen. SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen nannte Seehofer einen "ausrangierten Ministerpräsidenten". Und Markus Söder ist der, "der angeblich Ministerpräsident werden will". Der sage jetzt, er baue 2000 Wohnungen, habe aber in den vergangenen Jahren 33 000 Wohnungen an private Investoren verscherbelt. Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionschef im Landtag, schoss sich auf Söders neues Steckenpferd ein: Heimat. Das sei nichts Ausgrenzendes, sondern etwas Offenes. "Heimat ist keine Verordnung zur Einheitlichkeit." Daneben erinnerte Rinderspacher immer wieder an die ruhmreiche Tradition der SPD, daran wie wichtig die Partei für die Demokratie in Deutschland und Bayern war.
Olaf Scholz hingegen legte großen Wert darauf, die Inhalte wie Bildung, Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gesundheit und Pflege, Wirtschaft , Finanzen und Europa, welche im Koalitionsvertrag festgelegt wurden, den Besuchern sehr verständlich nahe zu bringen. Schließlich geht es für die kommende SPD Führung darum, eine Mehrheit innerhalb der Basis für den Koalitionsvertrag zu bekommen. "Zwei Drittel" des Vereinbarten stamme aus dem sozialdemokratischen Wahlprogramm, rechnete Scholz vor. „Die Ergebnisse des Koalitionsvertrags zeigten, dass die SPD es wohl irgendwie richtig verhandelt hat“ so Olaf Scholz kommissarischer SPD Parteivorsitzender. Eine Tatsache der sich die Abordnung der SPD Frontenhausen anschloss.

 

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